Bastian Muhr – Das gestrichelte Bild

Magic Buntstifte sind Muhrs Motto (Bild: Bastian Muhr/Presse)
Magic Buntstifte sind Muhrs Motto (Bild: Bastian Muhr/Presse)

Ist die Zeichnung für Bastian Muhr ein wichtiges, wenn nicht gar das wichtigste Medium in seinem künstlerischen Schaffen? Bastian Muhr ist auch für sein malerisches Werk bekannt. Bei der Jubiläumsausgabe der „Leipziger Jahresausstellung“ 2013 trat seine zeichnerische Arbeit hervor. Muhr wurde Preisträger des Kunstpreises der LJA. (Von Daniel Thalheim)

Zum Frühjahrsrundgang der Galerien auf dem Gelände der Alten Baumwollspinnerei in Leipzig präsentierte der Verein der Leipziger Jahresausstellung den letztjährigen Preisträger.
Die Wahl auf den ehemaligen Meisterschüler von Annette Schröter begrüßte der Vereinsvorsitzende der Leipziger Jahresausstellung Rainer Schade mit den Worten: „Bastian Muhr vertritt eine sehr markante junge Position. So besondere Haltungen zu entdecken und zu zeigen, ist Sinn der Preisträgerausstellungen.“
Muhr freute sich über die Auszeichnung. „Erst einmal denke ich gar nicht so viel drüber nach“, so Muhr zur Resonanz auf seine zeichnerischen Arbeiten. „Das, was ich tue, erzeugt bei mir selbst eine bestimmte Wirkung und Faszination. Ich will aber nicht auf die gleiche Wirkung bei der großen Öffentlichkeit spekulieren, oder diese erahnen.“
Der Künstler präsentierte zur Preisträgerausstellung neue und große Zeichnungen. „Aber auch ein paar kleine Malereien“, fügte er hinzu. „Besonders interessant – für mich war im letzten Jahr die Entdeckung von “Magic-Buntstiften“ als Zeichenwerkzeug. Das sind diese Stifte, die unkontrolliert ihre Farbe beim Zeichnen wechseln. Es wird auch ein paar bunte Zeichnungen zu sehen geben.“
Muhr begeisterte nicht nur die Jury mit seinem Schaffen. Seine Arbeiten wurden bereits in Berlin, Leipzig, Istanbul, Köln und Lemgo gezeigt. Dass Muhrs künstlerische Position eine große Zustimmung erfuhr, ist nicht bei jedem Preisträger selbstverständlich. „Manchmal treten Vereinsmitglieder aus, wenn ein Preisträger bekannt gegeben wird“, resümierte Rainer Schade schmunzelnd. „Diesmal nicht.“

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